Heute war wettertechnisch alles dabei von 5° mit Schnee bis 20° und sonnig.

Nach dem heute Nacht der Zug mehrfach hupenderweise durch unser Zimmer gefahren ist, der Generator unter unserem Zimmer im Keller (wofür auch immer) in regelmäßigen Abtänden angesprungen ist, die Gäste über uns meinten nachts ihre Koffer Stufe um Stufe nach oben ziehen zu müssen, haben wir das wunderschöne, gemütliche Motel auf dem schnellsten weg verlassen und sind zum Little Bighorn Battlefield gefahren.

Dort konnte man sich den Austragungsort der Kämpfe zwischen verschidenen Indianer-Stämmen und US-Soldaten um General Custer anschauen. Der wohl berühmtesten Schlacht zwischen Indianern und Weißen, wo Custer mit seinen Männer (ca.200) allesamt getötet, teilweise sogar abgeschlachtet wurden.
Heute sind auf den weiten Wiesen und Hügeln zahlreiche Grabsteine für die Gefallenen und Friedhöfe angelegt, alles natürlich sehr einheitlich, typisch amerikanisch eben.

Dort war es schon immer wieder mal etwas regnerisch und wirklich frisch.

Danach sind wir durch den Bighorn Forest über einen Pass gefahren, der je höher wir kamen um so nebeliger wurde so das man nachhher kaum mehr 50 m weit schauen konnte und die ganzen Aussichtspunkte uns nicht wirklich etwas gebracht haben.
Und plötzlich kam dann der Schnee, das Wetter war wieder klar, aber die Felder und Wälder waren schneebedeckt( unser erster Hochzeitstag im Schnee, auch irgendwie witzig).

Auf der Abfahrt konnten wir den wunderschönen Canyon in seiner Größe und Farbenpracht bewundern.

Weiter richtung Cody wurde es leider wieder etwas bedeckter, aber wir sind noch trocken angekommen, im Holiday Inn, das ganze Gegenteil zur letzten Unterkunft.

Nach dem Einkaufen sind wir noch kurz in einen Liqiud Store der sogar einen Drive-Thru-Schalter besaß.

Anschliessend im legendären “Irma” (ältestes Hotel der Stadt) essen gegangen.
So toll wie es angepriesen wurde war es leider nicht, die Lokation war zwar sehr schön, aber das Essen war ziemlich geschmacklos und die Bedienung kam nachhher auch nicht mehr zum Kassieren.

Dann kam das Highlight des Tages: Rodeo.
Wir waren zwar warm angezogen aber trotzdem war es auf den Metallbänken doch recht kalt.

Die Show war wirklich witzig und abwechslungsreich (Showreiten, Bullenfangen, Bullenreiten). Selbst Kinder von 12 J. und jünger sind auf Babybullen geritten.
Ein wirklich sehr schöner Abend.

Gefahrene Meilen: 268
Gesamte Meilen: 1966