Geplant war für heute um 11.30 Uhr eine Segwaytour durch Chicago.

Das Wetter war allerdings nicht so gut vorher gesagt, ab mittagh sollte es Regnen.

Wir sind dann erstmal raus aus dem Hotel, es war noch ziemlich warm und sonnig, und dann mit dem Bus in Richtung Pier gefahren wo wir dann auf der suche nach dem Stand mit den Segwaytours waren.

Den Anbieter den wir uns herausgesucht hatten war aber nicht aufzufinden, nur ein anderer der etwas teurer war.

Wir sind wieder Richtung Stadt gelaufen (mehrere Blocks bei 30° schwüler Hitze) und haben uns erstmal bei Starbucks etwas erfrischt und das Internet dort genutzt um den Anbieter der Tour zu suchen.
Der sollte angeblich noch am Pier sein, zur Sicherheit hat Dirk mal die Telefonnumer gespeichert.

Also wieder zurück mit dem Bus zum Pier, wo der Stand immer noch nicht zu sehen war.
Nach einem kurzen Anruf (mittlerweile 14.00 Uhr, die nächste Tour startete um 14.30 Uhr) teilte uns der nette junge Mann mit, dass sie umgezogen seien und nun in der … Street sind (nur 1 minute von dem Starbucks wo wir grad noch gesessen haben), wenn wir uns ein Taxi nehmen würden, würde er uns die Kosten erstatten.

Auf zum Taxi und zur Segwaytour.
Als wir ankamen gab uns der Taxifahrer auf Nachfrage eine leere Quittung (wie sinnvoll).
Der nette Mann vom Telefon hat uns dann trotzdem die Taxifahrt erstattet.

Nach einer kurzen Anmeldung, kamen auch schon die anderen Teilnehmer der Tour, 4 Norweger in unserem Alter, dann war die Gruppe auch schon komplett.

Wir sind dann erstmal mit den Segways über die Strasse in den Park zur Einweisung.
Da ich das einzige Mädel war durfte ich mit der Einführung beginnen während alle anderen zugeguckt haben.

Das Segway zu bedienen ist wirklich einfach und da ich die Erste war, hatte ich genug Zeit zu üben während die anderen Ihre Einführung bekamen.

Dann ging es los, alle hintereinander wie die Enten, am Stadion, an der Sternenwarte vorbei, der Guide hieß übrigens Harrison und war so Mitte 20.

Während einer kurzen Pause zum Hotdog und Eisessen, erzählten die Norweger, dass sie zuvor in Las Vegas waren ( und wenn man sie gesehen hat, wußte man auch wie deren Trip in Las Vegas gewesen sein muß ;-)).
Sie waren wie Hummeln und der Guide musste ständig gucken, das keiner weg ist oder Unfug macht. Es war schon ziemlich lustig. 🙂

Unterwegs haben wir noch 4 Mädels in 2 Mini´s auf Red Bull Promotiontour gesetroffen von den wir dann noch eine große, eiskalte Dosen Red Bull bekommen haben, eine nette Abkühlung.

Was ich nicht gedacht hätte ist, dass es so auf die Füße und Beine geht, obwohl man sich sogut wie überhaupt nicht bewegt. Nach 2 Std. waren wir ziemlich platt und gut verbrannt.

Anschliessend sind wir nochmal zur Bohne gefahren, da wir noch kein schönes Bild davon hatten und wir ja auch nicht wissen, wie morgen das Wetter wird.

Abends waren wir wieder im T.G.I. Friday´s essen, wo schon wieder direkt als wir reinkamen, das Programm auf den Fernsehern wegen einer Unwetterwarnung unterbrochen wurde.
Während des Essens hat es dann auch angefangen zu Regnen und zu Stürmen.
Auf dem Nachhausweg hatte es sich schon wieder etwas beruhigt.